Bienenverein Ingolstadt Region Ingolstadt Region Eichstätt Region Beilngries Kipfenberg Berching Region Neuburg/Schrobenhausen Imkerverein Ingolstadt Honig gehört zu den ältesten Nahrungsmitteln der Menschheit. Mit viel Arbeit wird er auch noch heute aus der Natur gewonnen
und als reines Lebensmittel an den Endverbraucher weitergegeben - das tut unsere Imker Schauen Sie sich auf den folgenden Seiten
doch ein wenig um. Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, dann besuchen Sie uns doch einfach einmal auf einer Veranstaltungen
Auszeichnungen:
Mit der Ehrennadel in Gold wurden ausgezeichnet:
Mit der Ehrennadel in Silber wurden ausgezeichnet
Die Ehrenurkunde für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit erhielt:
Diese Auszeichnungen sind ein sichtbares Zeichen dafür, dass sich der Inhaber schon seit langen Jahren mit der Bienenzucht betätigt und so zur
Erhaltung der Natur und Umwelt beiträgt. Nochmals die besten Glückwünsche unseres Vereins und weiterhin viel Freude und Erfolg mit den Bienen.
Mit der Ehrennadel in Gold wurden ausgezeichnet:
Chronik des Bezirks-Bienenzuchtvereins Ingolstadt
Vereinsgründung Der Bezirks-Bienenzuchtverein Ingolstadt führt die Liste aller in Oberbayern
bestehenden Bienenzuchtvereine an. Er wird bereits im Jahre 1862 erstmals erwähnt. Die großen Moosflächen und blütenreichen Wiesen um Ingolstadt
sind für die Bienenzucht
von großer Bedeutung. Die Vereinstätigkeit dürfte sich im Wesentlichen darauf beschränkt haben,
bei zwanglosen Zusammenkünften Erfahrungen auszutauschen und der Geselligkeit zu dienen.
Die Gründung findet am 12.05.1868 als Verein zur Hebung der Bienenzucht für Ingolstadt und Umgebung"
durch den Modellschreiner Josef Schmidl statt. Bei dieser Gründungsversammlung wird der Fotograf
Franz Xaver Sölch zum 1. Vorsitzenden gewählt. Für die Aufstellung der Bienenvölker wird ein Garten in der Nähe der heutigen
Griesbadgasse angemietet.
Vereinsleben zwischen 1870 und 1872: Bereits im Juli 1870 wird eine kleine Zeitung "Bienenwirtschaftliche Mitteilungen" herausgegeben,
die ein unmittelbarer Vorgänger der späteren "Münchener Bienenzeitung" ist.
Die Mitglieder setzen sich aus Richtern, Notaren, Lehrern, Beamten, Handwerksmeistern, Soldaten
und Handwerkern zusammen.
Im August 1874 stirbt der Gründer und Bienenmeister Josef Schmidl, der bis dato
weit über die Grenzen Bayerns, ja Deutschlands hinaus bekannt ist. Er fertigt
"Bienenwohnungen, Honigschleudern und Imkereigeräte", die wie die Chronik berichtet,
"auch über das Weltmeer" verschickt werden.
Schon in den Jahren 1868 bis 1872 werden in Ingolstadt bienenwirtschaftliche
Ausstellungen durchgeführt.
Wie unser Name entstand:
1879 tritt der Verein dem neu gegründeten "Kreisverein für Bienenzucht und Obstbau in Oberbayern e.V."
und im Jahr 1881 auch dem neu entstandenen "Bayerischen Bienenzuchtverein" bei.
Am 30.03.1881 erfolgt die Umbenennung in "Bezirksbienenzuchtverein Ingolstadt
Einen Markstein in der Geschichte bildet die Erwerbung des 31,7 Ar großen, "vor dem Kreuztor"
in Ingolstadt gelegenen Gartens des Major Schreiners im Oktober 1881, in dem im darauf folgenden Frühjahr ein
"Wächterhaus" errichtet wird, das als Schleuderhaus dient.
Zu diesem Zeitpunkt verfügt der Verein über 239 aktive Mitglieder.
Anfang Oktober 1894 wird der Bienengarten durch Zukauf des Nachbargrundstückes um 46,6 Ar vergrößert. Vier Jahre
später werden im Vereinsgarten folgende Pflanzungen und Bienenstände gezählt:
Hochstämme Zwergobstbäume Johannisbeer- und Stachelbeerstöcke Rosenstöcke Bienenstände
Das Vereinsheim um 1900: Bienengarten
Dieses Vereinsheim "Bienengarten" dient dem Verein zu diesem Zeitpunkt als Vereins- und Verkehrslokal. Die Finanzierung wird
mittels Anteilsscheinen von Mitgliedern sichergestellt.
Im Mai 1900 findet eine Umbenennung in "Bezirksbienenzucht- und Obstbauverein Ingolstadt" statt.
Mit der Umbenennung wird die Schaffung einer Stelle als Obstbauwart notwendig.
1907 wird eine apistische (bienenkundliche) Beobachtungsstation errichtet, im Dezember
wird in Ingolstadt die bayerische Imkerversammlung durchgeführt.
Die Zucht von Königinnen: Angespannt durch die Erfolge der Schweizer Bienenzüchter beschließt der Ingolstädter Verein eine Belegstelle
zur Königinnenzucht zu errichten. Im Jahre 1910 werden von 41 Königinnen 40 begattet.
1911 werden bei Hög Heidebienenstände errichtet, 2 Jahre später ein Wanderbienenstand erbaut.
Zwischen 1. und 2. Weltkrieg
Während der Kriegsjahre 1914 bis 1918 kommt das Vereinsleben fast völlig zum Erliegen.
Im April 1925 wird im Bienengarten die 10. bayerische Züchterberatung durchgeführt, zu der
sich Bienenzüchter aus ganz Bayern einfinden.
1926 löst sich der Obstbauverein Ingolstadt auf und tritt dem Bezirksbienenzucht- und Obstbauverein Ingolstadt e.V. bei.
Dabei wird das gesamte Vermögen des Obstbauvereins übereignet.
Ab 1934 gibt es nach den damaligen Bestimmungen keinen Vorstand mehr. Durch Zuruf wird ein "Vereinsführer" gewählt.
In den Jahren 1939 bis 1945 ist aufgrund des 2. Weltkrieges kein Vereinsleben möglich.
Wiedergeburt des Vereins:
Erst im März 1946 wird der Verein durch eine ordentliche Mitgliederversammlung erneut ins Leben gerufen.
Das beschädigte Vereinsheim kann allerdings nur notdürftig instand gesetzt werden. Erst 1947 können größere
Reparaturen durch Honigspenden der Mitglieder durchgeführt werden.
Die Währungsreform stellt den Verein vor neue Probleme. Der Erlös aus den Honigspenden zur Finanzierung der
Reparaturarbeiten am Vereinsheim reicht nicht aus. Im Juli 1948 wird beschlossen, dass die Mitglieder,
die keinen Honig abliefern können, 1,-- bis 2,-- DM spenden sollen.
1949 besteht der Verein aus 226 Mitgliedern, es werden 3218 Bienenvölker betreut und 592 Königinnen gezüchtet.
Was das Pflege- und Altenheim "Bienengarten" mit dem Bienenzuchtverein verbindet:
In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung 1961 wird die "Verwertung" des Vereinsgrundstücks Westliche
Ringstraße 3 in Angriff genommen. Der Beschluss beinhaltet, dass nichts veräußert oder verkauft werden darf.
Für die Bienenzucht und den Gartenbau müssen Ersatzgrundstücke beschafft werden.
Am 19.05.1964 kommt der Erbbaurechts- und Privatvertrag zum Abschluss. Im Herbst 1964 wird das bisherige
Vereinsheim abgebrochen. Die Erd- und Betonarbeiten für den heute dort stehenden Hochbau beginnen.
Das 1965/66 errichtete Haus geht in den Besitz des Diakonischen Werkes des evangelisch-lutherischen
Kirchenbezirks Ingolstadt über und damit das Erbbaurecht.
Aus dem "Vereinsheim Bienengarten" wird das "Hotel Bienengarten", das im Jahr 1969 zum "Altenheim Bienengarten"
wird und heute als "Alten- und Pflegeheim Bienengarten"
den Bewohnern kompetente Pflege bietet.
Das heutige Vereinsheim des Bienenzuchtvereins Ingolstadt wird im Moosgarten in Ingolstadt, nahe dem
"Baggersee" errichtet und befindet sich derzeit im Umbau.
Historie
Bereits in den Pharaonengräbern der alten Ägypter wurde Honig als Grabbeigabe gefunden.
Bevor Zucker industriell gewonnen wurde, war Honig ein wichtiger, oft der einzige Süßstoff.
Heute wird Honig als gesundes Nahrungsmittel verwendet. Der Pro-Kopf-Verbrauch
in Deutschland beträgt etwa 1,3 kg/Jahr
Gewinnung
Honig entsteht erst dann, wenn eine ausreichende Menge pro Zeiteinheit von den Sammelbienen
in den Bienenstock eingebracht wird. Diese muss über dem laufenden Eigenverbrauch, der zur
Ernährung des Bienenvolkes und zur Aufzucht der Brut notwendig ist, liegen. Somit werden also
nur Überschüsse zur Bevorratung weiterverarbeitet.
Zusammensetzung und Haltbarkeit
Honig besteht in erster Linie aus Frucht- und Traubenzucker (ca. 80 %). Neben 15 - 21 % Wasser
enthält er Enzyme, Vitamine, Aminosäuren, Pollen, Fermente, Aromastoffe, Mineralstoffe und
sogar Antibiotika.
Der hohe Zucker- und geringe Wassergehalt verhindern, dass sich Bakterien und andere Mikroorganismen
(z.B. Hefen) vermehren können und machen den Honig lange haltbar (Mindesthaltbarkeitsdatum 2 Jahre
nach Abfüllung)
Honig sollte nicht über 40° erhitzt werden, wenn auf seine Enzyme und Aromastoffe Wert gelegt wird.
Daher sollte das Süßen erst nach dem Kochvorgang erfolgen.
Die medizinische Wirksamkeit von Honig ist wissenschaftlich belegt, theoretisch müsste man Honig in
der Apotheke kaufen.
Inhaltsstoffe:
Trauben- und Fruchtzucker: schneller Energielieferant für Muskeln, Herz und Nervensystem.
Fermente: Erleichterung der Aufnahme der übrigen Lebensmittel; Entlastung der Nieren; Verbesserung der Verdauung.
Glykose: Anregung des Stoffwechselprozesses in der Leber
Vitamine: Unterstützung der Abbauprozesse im Organismus; Ausgleich von Vitaminmangel
Medizinische Wirkung
Dass Bienenhonig Schutzeigenschaften besitzt, die die Widerstandsfähigkeit des Organismus erhöhen, wurde auch in der modernen Medizin bestätigt.
Benutzt als Wundauflage zeigt Honig seine desinfizierende und entzündungshemmende Wirkung.
Die Wunde heilt gleichmäßig zu, es kommt zu weniger Narbenbildung.
In neuerer Zeit werden noch weitere Inhaltsstoffe mit positiver Wirkung erforscht. Spezielle Honigsorten finden daher zunehmend
Eingang in die moderne Wundbehandlung.
Gemäß Deutscher Honigverordnung darf dem Honig nichts hinzugefügt und nichts entzogen werden.
Damit ist Honig 100 % NATÜRLICH Honig
Wie werde ich Hobbyimker?
Wir freuen uns über Ihr Interesse an der Imkerei. Kommen Sie doch einfach mal
ganz unverbindlich zu unseren Mitgliederversammlungen, die immer am 1. Freitag
im Monat in der Ettinger Sportgaststätte stattfinden.
Adresse
Sportgaststätte TSV Ingolstadt-Etting
Retzbachweg 10
85055 Ingolstadt-Etting
Wenn Sie dann noch immer Imker werden wollen, stehen wir Ihnen gerne mit Rat und
Tat zur Verfügung.
Wir helfen Ihnen, sich die nötigen Gerätschaften zu besorgen, die mit ein wenig Glück
auch gebraucht zu haben sind. Gemeinsam mit einem Bienenpaten, den wir Ihnen
vermitteln, betreuen Sie Ihre Bienenvölker so lange, bis Sie sich so sicher fühlen, dass
Sie alleine imkern können.
Mit zwei Völkern kann es schon losgehen. So können Sie schon bald Ihren ersten Honig
(ca. 20 - 30 kg/Volk) ernten.
Oder wollen Sie schon jetzt unserem Verein beitreten?
Beitrittserklärung
Königinnen - Zeichenfarben 2007 2008 2009 2010 Farbe gelb rot grün weiß
Sprechabende
Datum Thema Referent
März Frühjahrsarbeiten und Auswinterung BIV Strehl April
Honigraumfreigabe Renner Mai
Schwärmen, Verhindern und Ablegerbildung Hölzl Juni
Waldtracht VBB Vollmaier. Juli
Sommerpflege der Völker und Ableger Kusche August Urlaub Sept.
Einwinterung der Völker und Varroabehandlung Kusche
Oktober Bienenprodukte - Gewinnung und Vermarktung Kusche
November Bienenwachs Mittelwände Kusche
Dezember kein Sprechabend wegen Weihnachtsfeier
Veranstaltungskalender
Bienenmarkt mit Tag der offenen Tür
Der Bienenmarkt und Tag der offenen Tür findet am
Sonntag in Ingolstadt statt.
Verbandstag
der Verbandstag statt.
Weihnachtfeier
Die Weihnachtsfeier findet am
Samstag, Dezember in Ingolstadt/Etting statt.
Lehrfahrten Tageslehrfahrt Veitshöchheim Bienenzentrum Versuchsanlagen
Garten- und Weinbau Teilnehmerliste Anmeldung Schriftführer
Über die Lehrfahrten in diesem Jahr wird noch ausführlich berichtet.
Den Schulungs- und Unterrichtsplan für den Lehrbienenstand im Moos finden sie unter der Seite Lehrbienenstand
Was bei uns sonst noch so los ist, erfahren unsere Mitglieder über das
Ingolstädter Bienenblatt Nr. 1"
bayerische Landesanstalt für Wein und Gartenbau Bayerischer Bienenzüchter Landesverband Bayerischer Imker
Imkerzeitschriften Imkerfreund
Rezepte mit Honig
Marions Kochbuch
Imkereibedarf
Holtermann Bienen Weber Werner Seip bienenzuchtbedarf Schachtner Vereinsprogramm tocki
1. Vorstand 2. Vorstand Kaufmann Josef Kaufmann Xaver Ostermaier Kassier Schriftführer geiss
kaunzner Michael Geiss Kaunzner Siegfried
Imkerwetter
Warm, trocken und windstill - das wäre das ideale Bienenwetter, das sich jeder Imker wünscht.
Werfen Sie doch einmal einen Blick auf die Vorhersage für die nächsten Tage
Trachtbeobachtungen
Trachtbeobachtungen für den Verband führt für uns
durch.
Wir über uns
Der Bezirks-Bienenzuchtverein Ingolstadt ist der Älteste von Oberbayern. Wir gehören dem Verband Bayerischen Bienenzüchter an.
Gemeinsam widmen wir uns den Aufgaben der Königinnenzucht, der Nachwuchsförderung, dem Halten von Schulungen und
Informationsveranstaltungen, sowie der Öffentlichkeitsarbeit über Schulen und Kindergärten und nicht zuletzt der Geselligkeit.
Imker mit Bienen Mitglieder ohne Bienen Ehrenmitglieder mit Bienen Ehrenmitglieder ohne Völker
Fördernde Mitglieder Jugendmitglieder Pächter davon 3 aktive Imker
Das durchschnittliche Alter lag in den Jahren 2006 und 2007 bei 59 Jahren.
Noch mehr Zahlen:
Neuzugänge / verstorbene Mitglieder
Auszeichnungen